Paprika & Chili im Gewächshaus: heiß & bunt
Paprika & Chili – Wärmeliebhaber im Gewächshaus
Paprika und Chili stammen aus tropischen und subtropischen Regionen. Sie brauchen viel Wärme und Sonne – im Gewächshaus oder auf der Südterrasse fühlen sie sich am wohlsten.
Aussaat (Januar–Februar)
- Samen in feuchter Anzuchterde bei 24–28 °C keimen lassen (Heizmatte fast zwingend).
- Keimzeit: 2–4 Wochen – Geduld ist gefragt!
- Pikieren wenn 2–3 echte Blätter sichtbar sind.
Sorten-Überblick
Paprika:
- Blockpaprika (Lamuyo): klassisch, dickfleischig, mild
- Spitzpaprika: aromatischer, dünner
- Gefüllte Sorten: ideal zum Befüllen und Einkochen
Chili:
- Jalapeño: mittelscharf, vielseitig
- Cayenne: scharf, gut zum Trocknen
- Habanero: sehr scharf, fruchtig-aromatisch
- Poblano: mild, groß, zum Rösten
Pflege im Gewächshaus
- Temperatur: Minimum 18 °C nachts, tagsüber 22–30 °C ideal.
- Gießen: Gleichmäßig feucht halten, Staunässe vermeiden.
- Lüften: Täglich lüften verhindert Schimmel und Schädlinge.
- Düngen: Alle 14 Tage mit Tomatendünger (hoher Kaliumgehalt gut für Früchte).
- Bestäuben: Im Gewächshaus fehlen Insekten – Blüten täglich sanft schütteln oder mit Pinsel bestäuben.
Ernte
- Paprika: Grün ernten für mehr Ertrag, oder ausreifen lassen für süßeren Geschmack und Vitamin-C-Boost.
- Chili: Je nach Sorte ab Grün bis Vollrot – reife Früchte sind schärfer.
- Tipp: Regelmäßig ernten fördert Nachblüte.
Chili trocknen & verarbeiten
Geerntete Chilis lassen sich hervorragend trocknen:
- Aufhängen an einem luftigen, warmen Ort (2–4 Wochen)
- Im Dörrgerät bei 50–60 °C (8–12 Stunden)
- Zu Pulver mahlen oder ganz lagern