Salat rund ums Jahr: Pflücksalat, Kopfsalat & Feldsalat
Salat ist das dankbarste Einsteiger-Gemüse: schnell, platzsparend, und mit etwas Planung reißt die Ernte nie ab. Der Schlüssel heißt gestaffelte Aussaat – alle 2–3 Wochen eine kleine Portion statt einmal das ganze Beet.
Die wichtigsten Typen
- Pflücksalat & Schnittsalat (z. B. Lollo, Eichblatt): Blätter außen ernten, das Herz treibt nach – eine Aussaat liefert wochenlang
- Kopfsalat: Der Klassiker; braucht 8–10 Wochen bis zum festen Kopf
- Rucola & Asia-Salate: In 4–6 Wochen erntereif, auch für Spätsommer-Aussaat
- Feldsalat: Der Wintersalat – im August/September gesät, erntest du von Oktober bis März
Aussaat & Pflege
- Ab März ins Freiland (Vorkultur ab Februar auf der Fensterbank), dann alle 2–3 Wochen nachsäen
- Lichtkeimer: Samen nur andrücken oder hauchdünn übersieben
- Sommerhitze: Über 20 °C Bodentemperatur keimt Salat schlecht – im Hochsommer abends säen und schattieren, oder hitzefeste Sorten wählen
- Gießen: Regelmäßig, aber die Blätter möglichst trocken halten (Fäulnis)
- Schnecken: Junge Salate sind ihr Lieblingsziel – Kragen, Abendrunden oder Hochbeet helfen
Ernte
- Morgens ernten: Dann sind die Blätter am knackigsten
- Kopfsalat ganz schneiden, bevor er „schießt" (in die Höhe wächst und bitter wird)
- Pflücksalat von außen beernten – nie das Herz
Frisch bleibt frisch
Salat ist nichts für den Vorrat – seine Stärke ist der Weg vom Beet direkt auf den Teller. Geschossene Pflanzen nicht ärgern: blühen lassen, Samen ernten und im nächsten Jahr kostenlos weitersäen.