Emmer und Einkorn: alte Getreide für Garten und Backstube
Einkorn und Emmer gehören zu den Vorfahren unseres Weizens. Laut BZfE wurden sie bereits um 7.500 v. Chr. an Euphrat und Tigris angebaut; Emmer war auch im Ägypten der Pharaonen verbreitet.
Im Garten
- Beide sind Spelzgetreide: Die Körner sitzen fest in Spelzen, die nach dem Dreschen entfernt werden müssen (BZfE)
- Im Hausgarten sind sie vor allem ein Schaubeet – für Brotmengen braucht es Fläche und Gerät
- Ernte, wenn die Ähren trocken und die Körner hart sind
In der Backstube
- Einkorn: Laut BZfE werden Einkornteige fließend und klebrig. Brote gelingen deshalb am besten in der Kastenform
- Emmer: Wird laut BZfE eher anderen Mehlen beigemischt als allein verbacken
- Beide passen gut in Waffeln, Pfannkuchen und Kleingebäck (BZfE)
In der Küche
- Ganze Körner lassen sich laut BZfE wie Reis garen
- Flocken eignen sich fürs Müsli
Gluten
Das BZfE zählt Einkorn und Emmer – ebenso wie Dinkel und Weizen – zu den glutenhaltigen Getreiden. Für Menschen mit Zöliakie sind sie nicht geeignet.
Siehe auch
- Gerste, Hafer und Buchweizen
Quellen
- Bundeszentrum für Ernährung (BZfE): Getreide-ABC: Einkorn und Emmer, Stand 20.11.2024, abgerufen am 05.10.2026
- Bundeszentrum für Ernährung (BZfE): Getreide-ABC: Gluten, Stand 11.12.2024, abgerufen am 05.10.2026
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