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🍞 Brot & Sauerteig

Emmer und Einkorn: alte Getreide für Garten und Backstube

2 Min. Lesezeit · Saison: Sommer · 5. Oktober 2026

Einkorn und Emmer gehören zu den Vorfahren unseres Weizens. Laut BZfE wurden sie bereits um 7.500 v. Chr. an Euphrat und Tigris angebaut; Emmer war auch im Ägypten der Pharaonen verbreitet.

Im Garten

  • Beide sind Spelzgetreide: Die Körner sitzen fest in Spelzen, die nach dem Dreschen entfernt werden müssen (BZfE)
  • Im Hausgarten sind sie vor allem ein Schaubeet – für Brotmengen braucht es Fläche und Gerät
  • Ernte, wenn die Ähren trocken und die Körner hart sind

In der Backstube

  • Einkorn: Laut BZfE werden Einkornteige fließend und klebrig. Brote gelingen deshalb am besten in der Kastenform
  • Emmer: Wird laut BZfE eher anderen Mehlen beigemischt als allein verbacken
  • Beide passen gut in Waffeln, Pfannkuchen und Kleingebäck (BZfE)

In der Küche

  • Ganze Körner lassen sich laut BZfE wie Reis garen
  • Flocken eignen sich fürs Müsli

Gluten

Das BZfE zählt Einkorn und Emmer – ebenso wie Dinkel und Weizen – zu den glutenhaltigen Getreiden. Für Menschen mit Zöliakie sind sie nicht geeignet.

Siehe auch

  • Gerste, Hafer und Buchweizen

Quellen

Die Quellen belegen einzelne Angaben dieses Artikels. Die genannten Stellen haben den Artikel weder geprüft noch empfohlen.

Dieser Artikel stammt aus der Ernterei-App. Dem Tagebuch für alle, die selber machen: Garten, Ernte, Vorrat, Rezepte und über 140 Wissensartikel – kostenlos für iPhone und Android.