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Zwiebeln & Knoblauch: stecken, ernten, flechten

5 Min. Lesezeit · Saison: Sommer · 30. Juli 2026

Zwiebeln & Knoblauch: stecken, ernten, flechten

Zwiebeln & Knoblauch: stecken, ernten, flechten

Zwiebeln und Knoblauch gehören in jeden Selbstversorger-Garten: wenig Platzbedarf, kaum Pflege, und richtig gelagert reichen sie bis weit ins nächste Frühjahr.

Zwiebeln

  • Steckzwiebeln sind der einfachste Weg: März/April stecken (Spitze nach oben, knapp bedeckt), Abstand 10 cm
  • Standort: Sonnig, durchlässiger Boden – Staunässe lässt sie faulen
  • Gießen: Mäßig; ab Juli gar nicht mehr, damit sie ausreifen
  • Erntezeichen: Das Laub knickt um und wird gelb (Juli/August). Dann bei trockenem Wetter herausziehen
  • Nachtrocknen: 2 Wochen luftig und regengeschützt – erst dann sind sie lagerfähig

Knoblauch

  • Steckzeit: Oktober ist ideal – der Winter bringt große Knollen (Frühjahrs-Steckung bleibt kleiner)
  • Einzelne Zehen mit der Spitze nach oben 5 cm tief, Abstand 15 cm
  • Sorte: Winterharte Sorten aus der Gärtnerei oder vom Wochenmarkt nehmen; Supermarkt-Knoblauch ist oft behandelt und nicht winterfest
  • Ernte: Juli, wenn das untere Drittel des Laubs vergilbt
  • Tipp: Blühtriebe (Scapes) früh herausdrehen – sie kosten Knollengröße und schmecken gebraten hervorragend

Lagern & verarbeiten

  • Zöpfe flechten: Mit dem trockenen Laub Zwiebeln oder Knoblauch zu Zöpfen flechten und kühl, trocken und luftig aufhängen – hält bis zu 8 Monate
  • Nie im Kühlschrank: Zu feucht, beide treiben aus
  • Knoblauch fermentieren oder in Honig einlegen: Eingelegte Zehen sind ein haltbares Würzwunder aus dem Vorratsregal
  • Zwiebeln mit dickem Hals (Schosser) zuerst verbrauchen – sie halten nicht lange
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