Spinat anbauen, ernten und richtig aufwärmen
Spinat ist eines der ersten Gemüse im Frühjahr und eines der letzten im Herbst. Er wächst schnell, braucht wenig Platz und passt gut als Vor- oder Nachkultur zu wärmeliebendem Gemüse.
Aussaat
- Frühjahrsaussaat, sobald der Boden bearbeitbar ist, Herbstaussaat ab dem Spätsommer – bei Hitze und langen Tagen schießt Spinat schnell in Blüte
- In Reihen säen und gleichmäßig feucht halten
- Für den Winter gibt es eigene, robustere Sorten
Ernte
- Junge Blätter einzeln pflücken oder die ganze Rosette knapp über dem Boden abschneiden
- Ernten, bevor sich Blütenstände bilden – dann werden die Blätter derb
Nitrat, Oxalsäure und das Aufwärmen
Spinat enthält viel Nitrat. Laut BZfE kann es sich beim Warmhalten oder längeren Stehen in Nitrit umwandeln. Das BZfE rät deshalb: Reste rasch abkühlen lassen, luftdicht im Kühlschrank aufbewahren und besser nur einmal aufwärmen.
Wie Mangold enthält Spinat roh außerdem relativ viel Oxalsäure (BZfE).
Lagern
Frischer Spinat hält sich im Gemüsefach des Kühlschranks etwa zwei Tage (BZfE). Am besten am Erntetag verarbeiten.
Siehe auch
- „Mangold anbauen: Blatt und Stiel aus dem eigenen Beet“ – der robuste Verwandte für den Sommer
Quellen
- Bundeszentrum für Ernährung (BZfE): Saison für Spinat, Stand 22.03.2023, abgerufen am 05.10.2026
- Bundeszentrum für Ernährung (BZfE): Mangold: Blatt und Stiel genießen, Stand 25.02.2026, abgerufen am 05.10.2026
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