Borretsch und Ringelblume: Blüten im Kräutergarten
Borretsch mit seinen blauen Sternblüten und die orange-gelbe Ringelblume gehören in viele Kräuter- und Bauerngärten. Beide sind anspruchslos, blühen lange und werden von Insekten gern besucht.
Borretsch
- Einjährig, Direktsaat ab dem Frühjahr; sät sich danach meist von selbst aus
- Wird groß und breit – genug Platz einplanen
- Die Blätter schmecken leicht nach Gurke, daher der Name „Gurkenkraut“
Gut zu wissen: Pyrrolizidinalkaloide
Laut BfR gehört Borretsch zu den Pflanzen, die 1,2-ungesättigte Pyrrolizidinalkaloide (PA) bilden – das BfR nennt als Beispiel die Frankfurter Grüne Soße, in die Borretsch gehört. Allgemein empfiehlt das BfR, bei Lebensmitteln auf Abwechslung und Vielfalt zu achten, um einseitige Belastungen zu vermeiden. Wer Wildkräuter sammelt, braucht laut BfR Sachkunde, um PA-haltige Pflanzen wie Borretsch zu meiden.
Unsere Folgerung für die Küche: Borretsch nicht täglich und nicht in großen Mengen verwenden, sondern höchstens gelegentlich als Würze.
Ringelblume
- Einjährig (Calendula officinalis), Direktsaat ab dem Frühjahr, sät sich gern selbst aus
- Regelmäßig Verblühtes abschneiden, dann blüht sie bis in den Herbst
- Nicht zu verwechseln mit der Studentenblume (Tagetes), einer anderen Pflanze mit ähnlichen Farben
Im Beet
Beide passen gut als Begleiter ins Gemüsebeet und füllen Lücken. Wer sie nicht überall haben möchte, schneidet die Samenstände vor der Reife ab.
Quellen
- Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Fragen und Antworten zu Pyrrolizidinalkaloiden in Lebensmitteln, Stand 16.12.2022, abgerufen am 05.10.2026
Die Quellen belegen einzelne Angaben dieses Artikels. Die genannten Stellen haben den Artikel weder geprüft noch empfohlen.