Die App für Gärtner, die aus jeder Saison lernen wollen
Ernterei ist ein digitales Gartenbuch: Aussaat, Ernte, Sorten und Beobachtungen landen an einem Ort, mit Foto und Datum. Gebaut habe ich sie nicht in einem Software-Haus, sondern zwischen Gewächshaus und Beeten: Ich gärtnere und sammle selbst, in Bovenden im Leinebergland.
Im März weiß man nicht mehr, was im Juli war
Das ist der eigentliche Grund, warum man dieselben Fehler zweimal macht. Beim Vorziehen im Frühjahr stehst du vor den Tütchen und überlegst: Welche Tomatensorte hat letztes Jahr eigentlich getragen und welche ist im August kläglich eingegangen? Wann kam der erste Frost, war es wirklich Mitte Oktober oder doch früher? Und wo genau stand die Zucchini, damit sie dieses Jahr woanders hinkommt?
Im Sommer weiß man das alles noch ganz genau. Im März ist es weg. Was bleibt, sind ein paar Zettel im Schuppen, Fotos irgendwo in der Kamerarolle und ein Gefühl, das sich schlecht mit dem Vorjahr vergleichen lässt.
Ein Gartenbuch löst das – nur führt kaum jemand eines konsequent, weil es nie da ist, wenn man dreckige Hände hat. Das Telefon dagegen hat man ohnehin in der Tasche.
Was die App im Garten kann
- Tagebuch mit Foto und Datum: Ein Bild vom Beet, zwei Sätze dazu, fertig. Nach drei Jahren hast du dieselbe Ecke zwölfmal im Juni – und kannst nachschlagen, wie weit sie damals war.
- Ernte festhalten: Menge, Sorte, Datum, Wetter. Am Jahresende steht schwarz auf weiß da, was ein Beet wirklich gebracht hat, statt dass du es schätzt.
- Beete und Fundstellen auf der Karte: Wo im Vorjahr die Kartoffeln standen, wo der alte Apfelbaum am Feldrand steht – als Pin auf einer Karte, ein Tipp darauf führt zum passenden Eintrag.
- Erinnerungen: Vorziehen, Pikieren, Gießen im Urlaub – Termine, die man genau einmal vergisst und dann bereut.
- Vorratskammer: Was du eingekocht, eingefroren oder eingelagert hast, mit Lagerort und einer Warnung, bevor das Mindesthaltbarkeitsdatum durch ist.
- Rezepte: Eigene Rezepte anlegen oder ein Blatt aus dem alten Familienheft einfach abfotografieren – damit die Ernte auch dahin kommt, wo sie hingehört.
- Über 140 Wissensartikel: zu Pflanzen, Haltbarmachen und Verarbeiten, direkt in der App und ohne Internetsuche zwischendurch.
Ich gärtnere selbst
Ernterei kommt aus einem Garten am Fuße der Burg Plesse, nicht aus einem Büro. Ich gärtnere, imkere und sammle. Ich habe ein Gewächshaus, ein paar Beete und jedes Jahr dieselbe Frage: Sind die Tomaten früh genug dran? Manche Jahre ja, manche nein – und ohne Notizen könnte ich nicht sagen, woran es lag.
Genau deshalb ist die App so schlicht gebaut, wie sie ist. Ein Eintrag muss in den Sekunden entstehen, die man zwischen zwei Handgriffen hat, sonst macht man ihn nicht. Alles, was länger dauert, fliegt raus.
Wenn du magst, kannst du deine Ernte in der Community zeigen – oder den Bereich komplett abschalten und die App für dich alleine nutzen. Beides ist völlig in Ordnung.
Jetzt starten
Ernterei ist kostenlos – mit 30 Tagen Ernterei Pro gratis zum Start. Danach nutzt du die Basisfunktionen weiter kostenlos oder holst dir Pro für 1,99 €/Monat bzw. 14,99 €/Jahr.